Mein erster Sommer als Outdoor Guide (Teil 1: Nützliche Apps)

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Wie einige von euch vermutlich mitbekommen haben, hatte ich Anfang Mai mein letztes Modul der Ausbildung zum Outdoor Guide. Während knapp einer Woche waren wir mit Kanus auf der Thur (Ostschweiz) unterwegs und sammelten viele spannende und lehrreiche Erfahrungen auf und neben dem Wasser. Leider fehlte mir im Anschluss an das letzte Modul die Zeit und Muse um einen Blog-Beitrag darüber zu schreiben.

Auf jeden Fall wurde mir am Ende des Kurses das Zertifikat zum Outdoor Guide überreicht, worüber ich mich natürlich sehr freute. Auf der anderen Seite fühlte es sich jedoch auch ein wenig seltsam an, da ich das Gefühl hatte, viele Dinge, die ein Outdoor Guide eigentlich können sollte, noch gar nicht richtig gelernt und geübt zu haben. Ausserdem war mir nach wie vor unklar, was ich nun eigentlich (beruflich) mit diesem Diplom anfangen sollte. Ich entschloss mich daher, im Sommer 2019 fleissig zu «üben» und darauf zu vertrauen, dass sich schon zeigen würde, in welche Richtung es für mich im Bereich Outdoor weitergehen könnte.

Seither sind einige Monate vergangen und ich schaue auf einen ausserordentlich erlebnis- und lehrreichen Sommer zurück, während dem ich immer wieder in unterschiedlichen Konstellationen (zu zweit, zu viert, als grössere Gruppe) im Tessin, Bündnerland, Wallis und in der Zentralschweiz unterwegs sein durfte. Gerne möchte ich hier in einer Mini-Blog-Serie für mich und für euch ein wenig festhalten, was ich während diesen verschiedenen Touren gelernt habe.

Beginnen möchte ich mit etwas ganz Praktischem, nach dem ich in diesen Sommer immer wieder gefragt wurde. Im Zeitalter der Smartphones gibt es verschiedene Apps, die sowohl für Outdoor Guides, aber auch für alle anderen, die gerne draussen unterwegs sind, nützlich sein können. Hier eine Auswahl davon: 

Wetter-Apps:

Meistens schaue ich auf alle diese drei Apps, um das Wetter einzuschätzen. Jedes dieser Apps hat seine Vor- und Nachteile. Bei Meteoblue schätze ich beispielsweise die 14-Tage Prognose, um zu sehen, wie sich das Wetter langfristig entwickelt, bei Meteo Swiss ist der Niederschlagsradar sehr angenehm zu bedienen.

Karten:

SchweizMobil bietet die bessere Standortbestimmung, hat aber den Nachteil, dass Karten nicht heruntergeladen werden können und die blau-weissen Wanderwege nicht angezeigt werden.
Zusätzlich zu SchweizMobil und SwissMap können auch die Luftaufnahmen von Google Maps manchmal sehr nützlich sein, wenn man sich ein noch genaueres Bild der Beschaffenheit eines Geländes machen möchte.

Weitere nützliche Apps für die Berge:

Nützliche Apps für Wassersport:

So… Nun hoffe ich, euch mit diesen App-Tipps dienen zu können und freue mich schon, euch bald in einem nächsten Blog-Beitrag weitere, persönliche (Lern-)Erfahrungen aus meinem Outdoor-Sommer zu berichten.
Und natürlich wäre es spannend zu hören, welche Apps ihr so benutzt, wenn ihr draussen unterwegs seid…

 

Gerda ImhofComment